Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026: poll.graphics-Projektion für alle 36 Wahlkreise

Am Sonntag, dem 20. September 2026, wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. Dies ist unsere letzte Projektion vor der Wahl, auf Basis des poll.graphics-Wahltrends vom 18. September und einer Monte-Carlo-Simulation mit 10.000 Durchläufen.

Der poll.graphics-Wahltrend ist keine eigene Umfrage, sondern ein gewichteter Durchschnitt aller öffentlich verfügbaren Umfragen zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Auf diese Weise können sich etwaige Ausreißer einzelner Institute ausgleichen, und es entsteht potenziell ein stabileres Bild als aus jeder Einzelumfrage.

Seit unserem August-Update hat die SPD im poll.graphics-Wahltrend sieben Punkte zugelegt, von 26,9 auf 33,9 Prozent. Auf der Wahlkreiskarte schlägt sich das in drei Wechseln nieder: Rostock II und Rostock IV (bisher AfD) sowie Rostock III (bisher Die Linke) gehen in der Projektion an die SPD. Die Mehrheitsarithmetik im Landtag bleibt knapp: Ein Bündnis aus SPD, Linke und Grünen käme auf einen Sitz mehr als nötig; hängt aber an zwei Parteien nahe der Sperrklausel.

Neu in dieser Abschlussprojektion ist eine Kennzahl, die angibt, wie treffsicher die Wahlkreisprojektion voraussichtlich sein könnte. Wir haben sie an den drei Landtagswahlen dieses Jahres überprüft, die wir bereits ausgewertet haben.

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich um einen Nowcast, also eine Projektion für das Hier und Jetzt auf Basis des Datenstands vom 18. September 2026, und nicht um eine Prognose für den Wahltag. Mehr zur Methodik hier.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ohne SPD und Linke gäbe es keine Mehrheit ohne die AfD. Die AfD käme in der Projektion auf 30 von 74 Sitzen, acht zu wenig. Jede Konstellation, die ohne sie auf eine Mehrheit kommt, enthält sowohl die SPD als auch Die Linke. Die beiden regieren seit 2021 gemeinsam, kämen in der Projektion zusammen aber nur auf 35 Sitze und bräuchten einen dritten Partner.
  • Rot-Rot-Grün hätte eine Mehrheit von einem Sitz. SPD, Linke und Grüne kämen auf 39 Sitze, nötig sind 38. Diese Mehrheit hängt daran, ob die Grünen (im poll.graphics-Wahltrend bei 5,2%) im Landtag bleiben und das BSW (3,9%) draußen.
  • Die AfD führt in 30 von 36 Wahlkreisen, die SPD in sechs. 2021 hatte die SPD 34 Wahlkreise gewonnen. Die Direktmandate werden per relativer Mehrheit vergeben.
  • Erwartete Treffsicherheit: rund 31 von 36 Wahlkreisen. Im Mittel gewinnt die jeweils führende Partei 86,0% der Simulationsläufe. Bei den drei bisher ausgewerteten Landtagswahlen stimmte diese Kennzahl in der Summe in etwa mit der tatsächlichen Trefferquote überein.

Eine Mehrheit von einem Sitz

Der poll.graphics-Wahltrend zum 18. September lautet: AfD 36,7%, SPD 33,9%, Die Linke 10,0%, CDU 6,7%, Grüne 5,2%, BSW 3,9%, Sonstige einschließlich FDP 3,7%. Die FDP weisen die meisten Institute nicht mehr gesondert aus; wir fassen sie deshalb mit den Sonstigen zusammen. Aus dem Wahltrend und den Wahlkreisprojektionen ergibt sich folgende Sitzverteilung: Die Linke 8, SPD 27, Grüne 4, CDU 5, AfD 30.

Mecklenburg-Vorpommern Landtag Sitzverteilung Projektion 18. September 2026

Der Landtag hat regulär 71 Sitze. In der Projektion wächst er auf 74, weil die AfD in der Projektion mit 30 Wahlkreisen mehr Direktmandate gewänne, als ihr nach Zweitstimmen zustünden; diese Überhangmandate werden ausgeglichen. Die absolute Mehrheit läge damit bei 38. Drei Aussagen sind möglich:

1. Ohne SPD und Linke gäbe es keine Mehrheit ohne die AfD. Beide Parteien sind in jeder Konstellation enthalten, die auf mindestens 38 Sitze kommt. Zusammen haben sie 35 und bräuchten einen dritten Partner: die Grünen (39 Sitze) oder die CDU (40). Fällt eine der beiden weg, reicht es nicht mehr. Ohne Die Linke kämen SPD, CDU und Grüne auf 36 Sitze, ohne die SPD kommen CDU, Linke und Grüne zusammen auf nur 17.

Konstellation Sitze Mehrheit (38)?
SPD + Linke + CDU + Grüne 44 ja (+6)
SPD + Linke + CDU 40 ja (+2)
SPD + Linke + Grüne 39 ja (+1)
SPD + CDU + Grüne („Kenia“) 36 nein (−2)
SPD + Linke (Regierung seit 2021) 35 nein (−3)
SPD + CDU 32 nein (−6)
AfD allein 30 nein (−8)

2. Die knappste Mehrheit hängt an zwei Schwellen. SPD, Linke und Grüne kämen mit 39 Sitzen einen über die Mehrheit. Wie belastbar dieser eine Sitz ist, entscheidet sich an zwei Werten dicht an der Sperrklausel:

  • Die Grünen müssten die 5-Prozent-Hürde schaffen. Mit 5,2% liegen sie im poll.graphics-Wahltrend nur zwei Zehntel darüber. Verfehlen sie die Hürde, verlieren SPD und Linke ihren dritten Partner. Zu zweit lägen die beiden mit 43,9 Prozent allerdings knapp vor AfD und CDU (43,4%); ob es für eine Mehrheit ohne die AfD reicht, wäre dann eine Frage der Auszählungsarithmetik.
  • Das BSW müsste die 5-Prozent-Hürde verfehlen. Mit 3,9% liegt es gut einen Punkt darunter. Zöge es doch ein, kämen SPD, Linke und Grüne auf 49,1 Prozent und AfD, CDU und BSW zusammen auf mindestens 48,4 Prozent. Der Vorsprung von Rot-Rot-Grün schmölze damit auf weniger als einen Punkt.

Beides gilt unabhängig davon, wie die Sitze im Einzelnen verteilt werden. Klar überstünde nur eine (theoretische) Dreier-Mehrheit beide Szenarien: SPD, Linke und CDU.

3. Die AfD hätte eine Sperrminorität. Für Zwei-Drittel-Entscheidungen wären 50 der 74 Stimmen nötig. Mit 30 Sitzen läge die AfD über einem Drittel und könnte solche Beschlüsse allein blockieren, etwa Verfassungsänderungen oder Wahlen, die eine qualifizierte Mehrheit voraussetzen.


Projektion für die 36 Wahlkreise

Stärkste ParteiMecklenburg-Vorpommern Wahlkreise Projektion stärkste Partei 18. September 2026
Stärkster HerausfordererMecklenburg-Vorpommern Wahlkreise Projektion zweitstärkste Partei 18. September 2026

Die linke Karte zeigt, welche Partei in jedem Wahlkreis in der Projektion bei den Erststimmen vorn läge: die AfD in 30 der 36 Wahlkreise, die SPD in Schwerin I, Wismar, Ludwigslust-Parchim I und in drei der vier Rostocker Wahlkreise. 2021 war es nahezu umgekehrt: Die SPD gewann 34 Wahlkreise, AfD und CDU je einen.

Am stärksten ist die AfD in Vorpommern und in der Mecklenburgischen Seenplatte: In vier Wahlkreisen läge sie in der Projektion sogar über 50 Prozent der Erststimmen. Nach Westen hin und besonders in den Städten Schwerin, Wismar und Rostock, schmelzen ihre Vorsprünge dagegen deutlich ab.

Anders als in Sachsen-Anhalt, wo die AfD zumeist im Zweikampf mit der CDU stand, ist das Rennen in Mecklenburg-Vorpommern fast überall ein Zweikampf mit der SPD: In allen 30 Wahlkreisen, in denen die AfD führt, liegt die SPD auf Platz zwei.

Besonders umkämft sind die Städte und ihr Umland. In sieben der 36 Wahlkreise trennen die führende und die zweitplatzierte Partei weniger als fünf Prozentpunkte: Rostock I, II und IV sowie Greifswald, dazu Nordwestmecklenburg I, Landkreis Rostock I und Ludwigslust-Parchim II. In fünf davon führt in der Projektion die AfD, in zweien die SPD. Am knappsten ist es in Nordwestmecklenburg I, wo AfD und SPD in der Projektion praktisch gleichauf liegen. Die Einzelwerte aller 36 Wahlkreise finden Abonnentinnen und Abonnenten auf der interaktiven Karte.

Besonders diese fünf knappen AfD-Führungen sind die Stelle, an der taktisches Wählen das Ergebnis am Sonntag spürbar verschieben könnte. Jeder Wahlkreis wird per relativer Mehrheit entschieden, eine Stichwahl gibt es nicht: Wer die meisten Erststimmen hat, gewinnt. In allen 30 Wahlkreisen mit AfD-Führung steht die SPD auf Platz zwei; wo es überhaupt eng ist, ist sie damit die einzige Alternative mit realistischer Chance. Linke und Grüne kämen in den fünf knappen Wahlkreisen zusammen auf 14 bis 24 Prozent der Erststimmen. Gäbe nur ein Teil dieser Wählerinnen und Wähler der SPD die Erststimme, könnte die SPD deutlich mehr Wahlkreise direkt gewinnen als die sechs, die in dieser Projektion stehen, und die AfD entsprechend weniger.

Unsere Projektion geht nicht davon aus: Sie schreibt das Wahlverhalten von 2021 mit dem Landestrend fort und kennt somit kein taktisches Wählen über das Maß bei der letzten Wahl hinaus. Dass der Effekt trotzdem real sein kann, hat Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen gezeigt. Dort gingen genau die drei Wahlkreise mit dem knappsten projizierten Ergebnis durch gezieltes Stimmensplitting an Die Linke, alle drei gegen unsere dortige Projektion.

Auf die Mehrheitsverhältnisse im Landtag schlüge das allerdings nur gedämpft durch, weil die Sitze nach Zweitstimmen verteilt werden. Spürbar wäre es an zwei Stellen: Je weniger Wahlkreise die AfD gewinnt, desto weniger Überhang- und Ausgleichsmandate fallen an, der Landtag bliebe also kleiner. Und die SPD zöge stärker über Direktmandate statt über die Liste ein, was verändert, wer für sie im Parlament säße.

Die rechte Karte zeigt, wer jeweils auf Platz zwei liegt. Landesweit ergeben sich drei Wettbewerbskonstellationen:

Paarung (1./2. Platz) Wahlkreise
AfD vor SPD 30
SPD vor AfD (Schwerin I, Wismar, Ludwigslust-Parchim I, Rostock II, Rostock IV) 5
SPD vor Linke (Rostock III) 1

Wie treffsicher ist diese Projektion?

Die Monte-Carlo-Simulation liefert für jeden Wahlkreis eine Gewinnwahrscheinlichkeit: den Anteil der 10.000 Läufe, in denen die dort führende Partei tatsächlich vorn liegt. Mittelt man diese Werte über alle 36 Wahlkreise, erhält man die durchschnittliche Siegeswahrscheinlichkeit der Wahlkreisführenden. Sie kann einen Hinweis auf die Frage geben, wie sicher sich das Modell insgesamt ist.

Für Mecklenburg-Vorpommern liegt die durchschnittliche Siegeswahrscheinlichkeit der Wahlkreisführenden bei 86,0 Prozent.

Bildet die Simulation die Unsicherheit realistisch ab, ist diese Zahl zugleich die erwartete Trefferquote. Für Mecklenburg-Vorpommern hieße das: rund 31 von 36 Wahlkreisen wären richtig projiziert, fünf falsch.

Welche fünf das sein werden, sagt der Mittelwert nicht, wohl aber die Standardabweichung von 14,4 Prozentpunkten. Sie ist relativ hoch, und das heißt hier vor allem: Die Sicherheit ist sehr ungleich über das Land verteilt. In 29 der 36 Wahlkreise liegt die Siegeswahrscheinlichkeit der führenden Partei innerhalb einer Standardabweichung um den Mittelwert, also zwischen 71,6 und 100 Prozent. Die übrigen sieben decken sich weitgehend mit den knappen Rennen aus dem vorigen Abschnitt. In anderen Worten: praktisch die gesamte Unsicherheit der Projektion steckt in einer Handvoll Wahlkreise in den Städten und ihrem Umland.

Ob die Kennzahl hält, was sie verspricht, haben wir an den drei Landtagswahlen dieses Jahres überprüft, für die bereits ein Faktencheck vorliegt. Grundlage ist jeweils die letzte Simulation vor der Wahl:

Landtagswahl Datenstand Ø Siegeswahrscheinlichkeit Daraus erwartet Tatsächlich korrekt
Baden-Württemberg 05.03.2026 70,6% 49 von 70 54 von 70 (77,1%)
Rheinland-Pfalz 15.03.2026 77,6% 40 von 52 37 von 52 (71,2%)
Sachsen-Anhalt 04.09.2026 95,9% 39 von 41 38 von 41 (92,7%)
Zusammen 129 von 163 129 von 163
Mecklenburg-Vorpommern 18.09.2026 86,0% 31 von 36 ?
Berlin 18.09.2026 76,9% 60 von 78 ?

Über alle drei Wahlen zusammen hätte die Kennzahl 129 korrekt projizierte Wahlkreise erwarten lassen. Tatsächlich waren es auch zusammen genau 129 von 163. Im Einzelfall lag die Trefferquote bis zu 6,5 Prozentpunkte darüber (Baden-Württemberg) oder darunter (Rheinland-Pfalz). Überträgt man diese Spanne auf Mecklenburg-Vorpommern, sind 29 bis 33 richtig projizierte Wahlkreise ein möglicher Korridor.

Zur Einordnung: Die Kennzahl gab es vor diesen drei Wahlen noch nicht. Wir haben sie nachträglich aus den unveränderten Simulationsdaten der jeweils letzten Projektion berechnet. Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sind die ersten Wahlen, bei denen wir sie vorab veröffentlichen. Drei Wahlen sind zudem eine kleine Stichprobe. Und die Kennzahl enthält nur die Unsicherheit, die das Modell kennt: Schwankungen der Umfragewerte und regionale Abweichungen. Taktisches Wählen oder einen gemeinsamen Fehler aller Institute bildet sie nicht ab.


Methodik in Kürze

Datengrundlage: die amtlichen Ergebnisse der Landtagswahl 2021, fortgeschrieben mit dem poll.graphics-Wahltrend zum 18. September 2026. Der Wahltrend fasst alle öffentlich verfügbaren Umfragen zur Landtagswahl zu einem Durchschnitt zusammen, gewichtet nach Erhebungszeitraum und Stichprobengröße. Er ist damit keine eigene Erhebung, sondern eine Verdichtung der publizierten Institutsdaten.

Nowcast: Für jeden der 36 Wahlkreise werden Erststimmenanteile je Partei projiziert. Die Erststimme steht im Mittelpunkt, weil sie über die Direktmandate entscheidet; die Sitzverteilung folgt aus den Zweitstimmen sowie den gewonnenen Wahlkreisen.

Monte-Carlo-Simulation: 10.000 Durchläufe mit zufälligen, größenabhängigen Schwankungen der Parteiwerte auf Wahlkreisebene, unter Berücksichtigung von historischen Differenzen zwischen Erst- und Zweitstimme. Gezählt wird, wie oft jede Partei den jeweiligen Wahlkreis in den Projektionen gewänne.

Sitzzuteilung: 71 Grundmandate (36 Direkt-, 35 Listenmandate), 5-Prozent-Hürde, Hare-Niemeyer-Verfahren, Überhangmandate werden erhalten und ausgeglichen.


Was diese Projektion nicht kann

Keine lokalen Faktoren. Das Modell bildet weder Kandidateneffekte noch lokale Themen oder Wahlkampfintensität ab. In Wahlkreisen mit prominenten Direktkandidierenden können die realen Ergebnisse deutlich abweichen.

Kein taktisches Wählen. Das Modell schreibt die Ergebnisse von 2021 mit dem Landestrend fort. Es unterstellt damit, dass die Erststimme so vergeben wird, wie es der Trend nahelegt, und nicht danach, welche Kandidatur vor Ort die besten Chancen gegen die führende Partei hätte. In Sachsen-Anhalt war genau das die Ursache aller drei Fehlprojektionen. In Mecklenburg-Vorpommern betrifft es vor allem die fünf knappen Wahlkreise mit AfD-Führung: Dort könnten Erststimmen für die SPD aus dem Lager von Linken und Grünen mehr Direktmandate bringen, als diese Projektion ausweist. Die Abweichung ginge dann einseitig zulasten der AfD.

Die Sperrklausel ist ein harter Schnitt. Grüne (5,2%) und BSW (3,9%) liegen so nah an der 5-Prozent-Grenze, dass kleine Verschiebungen die Mehrheitsfrage entscheiden. Unsere Mehrheitsrechnung ist gegenüber diesen beiden Werten deutlich empfindlicher als gegenüber dem AfD-Wert.

Umfragewerte sind Momentaufnahmen. Der Wahltrend vom 18. September beschreibt den gemittelten Stand von zwei Tagen vor der Wahl. Die SPD hat in den vergangenen sieben Wochen sieben Punkte zugelegt; hält diese Bewegung an, könnte die Projektion am Sonntag bereits überholt sein. Umfragen haben ihrerseits Fehlerspannen, die das Modell nur näherungsweise abbildet: In Sachsen-Anhalt lag der Wahltrend bei der CDU um 5,2 Prozentpunkte zu hoch.

Keine Wahlkreisumfragen. Es handelt sich um eine Fortschreibung von Landestrends auf historische Wahlkreismuster, nicht um Erhebungen vor Ort.

Die vollständigen Wahlkreisdaten
Die Detailwerte aller 36 Wahlkreise, also die projizierten Erststimmenanteile je Partei und die Gewinnwahrscheinlichkeiten aus 10.000 Simulationsläufen, stehen Abonnentinnen und Abonnenten von „Mecklenburg-Vorpommern Standard“ zur Verfügung. Dort sind sie bis zum Wahltag täglich aktualisiert abrufbar, Wahlkreis für Wahlkreis, samt nach der Projektion gewählten Direkt- und Listenkandidierenden und der Sitzverteilung.

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Ausblick

Am Wahlabend zeigt poll.graphics die Auszählung der Ergebnisse aller 36 Wahlkreise live.

In den Tagen danach folgt der Faktencheck: Wie viele Wahlkreise haben wir korrekt projiziert, lag die Trefferquote im erwarteten Korridor von 29 bis 33, wie groß war die durchschnittliche Abweichung je Partei, und wo lagen die größten Überraschungen?

Interaktive Karten für alle 36 Wahlkreise in Mecklenburg-Vorpommern
Nowcast, Simulation, Direktkandidierende und Sitzverteilung, täglich aktualisiert und für jeden Wahlkreis einzeln abrufbar:

→ Zu den Karten

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