Berliner Wahlen 2026: poll.graphics-Projektion für alle 78 AGH-Wahlkreise und die 12 Bezirke

Am Sonntag, dem 20. September 2026, wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. Dies ist unsere letzte Projektion vor der Wahl, auf Basis des poll.graphics-Wahltrends vom 18. September und einer Monte-Carlo-Simulation mit 10.000 Durchläufen.

Der poll.graphics-Wahltrend ist keine eigene Umfrage, sondern ein gewichteter Durchschnitt aller öffentlich verfügbaren Umfragen zur Abgeordnetenhauswahl. Auf diese Weise können sich die mögliche Ausreißer einzelner Institute ausgleichen, und es entsteht ein potenziell stabileres Bild als aus jeder Einzelumfrage.

Seit unserem Update von Mitte August haben sich auf der Wahlkreiskarte zwei Führungen verschoben, beide äußerst knapp: Treptow-Köpenick 3 geht in der Projektion von der Linken an die AfD, Pankow 8 von den Grünen an Die Linke. An der Grundstruktur ändert das nichts: Vier Parteien führen in jeweils mindestens 13 Wahlkreisen, und keine Zweierkoalition hätte eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus.

Neu in dieser Abschlussprojektion ist eine Kennzahl, die angibt, wie treffsicher die Wahlkreisprojektion voraussichtlich sein könnte. Wir haben sie an den drei Landtagswahlen dieses Jahres überprüft, die wir bereits ausgewertet haben.

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich um einen Nowcast, also eine Projektion für das Hier und Jetzt auf Basis des Datenstands vom 18. September 2026, und nicht um eine Prognose für den Wahltag. Mehr zur Methodik hier.

Das Wichtigste in Kürze

  • Keine Zweierkoalition hätte eine Mehrheit. Nötig sind 86 von 170 Sitzen. Die amtierende Koalition aus CDU und SPD käme auf nur 63, selbst die beiden stärksten Parteien Linke und CDU, die eine Zusammenarbeit jedoch ausgeschlossen haben, zusammen nur auf 81.
  • Zwei Dreierbündnisse hätten eine Mehrheit, und beide brauchen Grüne und SPD. Linke, Grüne und SPD kämen auf 96 Sitze; CDU, Grüne und SPD auf 93.
  • Vier Parteien teilen sich die Wahlkreise. In der Projektion führt die CDU in 28 der 78 Wahlkreise, Die Linke in 24, Grüne und AfD in je 13. In 31 Wahlkreisen reichen dafür weniger als 30 Prozent der Erststimmen.
  • Erwartete Treffsicherheit: rund 60 von 78 Wahlkreisen. Im Mittel gewinnt die jeweils führende Partei 76,9% der Simulationsläufe. Bei den drei bisher ausgewerteten Landtagswahlen stimmte diese Kennzahl in der Summe in etwa mit der tatsächlichen Trefferquote überein.

Zwei Mehrheiten, beide zu dritt

Der poll.graphics-Wahltrend zum 18. September lautet: Die Linke 21,3%, CDU 19,9%, AfD 18,0%, Grüne 15,5%, SPD 12,0%, BSW 4,3%, Sonstige einschließlich FDP 9,0%. Mehrere Institute weisen die FDP nicht mehr gesondert aus; wir fassen sie deshalb mit den Sonstigen zusammen. Aus dem Wahltrend und den Wahlkreisprojektionen ergibt sich folgende Sitzverteilung: Die Linke 42, SPD 24, Grüne 30, CDU 39, AfD 35.

Berlin Abgeordnetenhaus Sitzverteilung Projektion 18. September 2026

Das Abgeordnetenhaus hat regulär 130 Sitze. In der Projektion wächst es auf 170. Der Grund: Parteien gewinnen in einzelnen Bezirken mehr Wahlkreise, als ihnen dort nach Zweitstimmen an Sitzen zustünden. Diese Überhangmandate bleiben erhalten und werden für die anderen Parteien ausgeglichen. Dieser Effekt verstärkt sich dadurch, dass CDU und Linke mit Bezirkslisten antreten und die von diesen beiden Parteien gewonnenen Direktmandate mit ihren Bezirkslisten ausgeglichen werden. Schon das 2023 gewählte Abgeordnetenhaus war so auf 159 Sitze angewachsen. Die absolute Mehrheit liegt bei 86. Drei Aussagen sind möglich:

1. Keine Zweierkoalition hätte eine Mehrheit. Das gilt für die amtierende Koalition aus CDU und SPD ebenso wie für jede andere Kombination zweier Parteien.

Konstellation Sitze Mehrheit (86)?
Linke + Grüne + SPD (regierte 2016–2023 unter SPD-Führung) 96 ja (+10)
CDU + Grüne + SPD („Kenia“) 93 ja (+7)
Linke + Grüne 72 nein (−14)
CDU + Grüne 69 nein (−17)
CDU + SPD (Regierung seit 2023) 63 nein (−23)
AfD allein 35 nein (−51)

2. Grüne und SPD sitzen in beiden möglichen Mehrheiten. Rechnerisch hätte jede Dreierkombination aus Linke, CDU, Grünen und SPD eine Mehrheit. Schließt man ein Bündnis von CDU und Linke aus, das die CDU bislang per Unvereinbarkeitsbeschluss aber auch die Linken ablehnen, bleiben zwei: Linke, Grüne und SPD mit 96 Sitzen sowie CDU, Grüne und SPD mit 93. Die SPD ist in der Projektion nur fünftstärkste Partei und führt in keinem einzigen Wahlkreis, würde aber für beide Konstellationen gebraucht.

Anders als in Mecklenburg-Vorpommern hängt die Mehrheitsfrage in Berlin nicht an der Sperrklausel. Alle fünf Parteien im Abgeordnetenhaus liegen deutlich über fünf Prozent. Und auch wenn das BSW (4,3% im poll.graphics-Wahltrend) die Hürde noch nähme, behielten beide Dreierbündnisse rechnerisch ihre Mehrheit.

3. Die AfD hätte keine Sperrminorität. Für Zwei-Drittel-Entscheidungen wären 114 der 170 Stimmen nötig, blockieren ließen sie sich ab 57 Sitzen. Mit 35 Sitzen läge die AfD deutlich darunter.


Projektion für die 78 Wahlkreise

Stärkste ParteiBerlin Wahlkreise Projektion stärkste Partei 18. September 2026
Stärkster HerausfordererBerlin Wahlkreise Projektion zweitstärkste Partei 18. September 2026

Die linke Karte zeigt, welche Partei in jedem Wahlkreis in der Projektion bei den Erststimmen vorn läge. Sie zerfällt in vier klar erkennbare Zonen:

  • CDU, 28 Wahlkreise: der Westen und Süden am Stadtrand, darunter alle sechs Wahlkreise in Reinickendorf, sechs von sieben in Steglitz-Zehlendorf und vier von fünf in Spandau. 2023 hatte die CDU noch 48 Wahlkreise gewonnen.
  • Die Linke, 24 Wahlkreise: die Innenstadt und der innere Osten, darunter vier von fünf Wahlkreisen in Friedrichshain-Kreuzberg, die 2023 noch alle an die Grünen gegangen waren, dazu fünf von sechs in Lichtenberg, fünf von neun in Pankow und Nord-Neukölln.
  • Grüne, 13 Wahlkreise: westliche Innenstadt, darunter vier in Tempelhof-Schöneberg, je drei in Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf sowie je einen in Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg und Steglitz-Zehlendorf.
  • AfD, 13 Wahlkreise: vor allem der Osten, mit je vier Wahlkreisen in Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick, dazu drei in Pankow sowie Lichtenberg 1 und Spandau 2. 2023 hatte die AfD zwei Wahlkreise gewonnen.

Diese Zahlen sind allerdings leicht misszuverstehen. Jeder Wahlkreis wird per relativer Mehrheit entschieden, eine Stichwahl gibt es nicht. Bei fünf annähernd gleich starken Parteien genügt dafür oft wenig: In 31 der 78 Wahlkreise liegt die führende Partei in der Projektion unter 30 Prozent der Erststimmen. Zu den knappsten Wahlkreisen in der Projektion zählen Lichtenberg 2, wo sich ein Dreikampf zwischen Linke, AfD und CDU andeutet, sowie Charlottenburg-Wilmersdorf 1: Hier liegen alle 5 großen Parteien in Schlagweite zu einander.

Insgesamt liegen in 26 Wahlkreisen die beiden Erstplatzierten weniger als fünf Prozentpunkte auseinander. 14 dieser knappen Rennen haben AfD-Beteiligung: In sieben führt die AfD knapp, in sieben liegt die CDU oder Die Linke knapp vor ihr. Die übrigen zwölf entscheiden sich zwischen CDU und Grünen (6), Linke und Grünen (5) sowie Grünen und SPD (1).

Anders als in Sachsen-Anhalt, wo sich vor zwei Wochen die Erststimmen in genau den knappsten Wahlkreisen gezielt konzentrierten, ist in Berlin nicht immer eindeutig, welche Kandidatur die aussichtsreichste Alternative zur AfD wäre. Unsere Projektion schreibt das Wahlverhalten von 2023 mit dem Landestrend fort und kennt kein taktisches Wählen über das Maß bei der letzten Wahl hinaus.

Die rechte Karte zeigt, wer jeweils auf Platz zwei läge. Daraus ergeben sich vier große Wettbewerbskonstellationen:

Duell (1./2. Platz) Wahlkreise Davon vorn
CDUAfD 24 CDU 18, AfD 6
LinkeGrüne 21 Linke 14, Grüne 7
AfDLinke 16 AfD 7, Linke 9
CDUGrüne 14 CDU 9, Grüne 5
Übrige (Mitte 2: Linke vor CDU; Steglitz-Zehlendorf 4: CDU vor SPD; Tempelhof-Schöneberg 3: Grüne vor SPD) 3

Die Lage in den zwölf Bezirken

Am selben Tag wählt Berlin auch die zwölf Bezirksverordnetenversammlungen. Die folgende Karte zeigt, welche Partei in jedem Bezirk in der Projektion stärkste Kraft wäre, auf Basis der BVV-Wahl 2023 und des poll.graphics-Wahltrends vom 18. September mit ähnlichen Führungen wie in unserer Bezirksanalyse im August.

Berlin Bezirke BVV Projektion stärkste Partei 18. September 2026

In der Projektion sind Die Linke und die CDU in je fünf Bezirken stärkste Kraft, die AfD in zweien. Für die Bezirke ist das mehr als eine Momentaufnahme: Die Vorschlagsrechte für die Ämter im Bezirksamt werden nämlich prinzipiell nach den Stärkeverhältnissen in der BVV vergeben.

Bezirksebene für Abonnentinnen und Abonnenten
Wie sich daraus die Sitze in den einzelnen Bezirksverordnetenversammlungen ergeben, rechnen wir täglich mit: Mit „Berlin Standard“ sind die aktuelle Projektion der BVV-Sitzverteilung und der BA-Vorschlagsrechte für alle zwölf Bezirke für Abonnentinnen und Abonnenten abrufbar.

Wie treffsicher ist diese Projektion?

Die Monte-Carlo-Simulation liefert für jeden Wahlkreis eine Gewinnwahrscheinlichkeit: den Anteil der 10.000 Läufe, in denen die dort führende Partei tatsächlich vorn läge. Mittelt man diese Werte über alle 78 Wahlkreise, erhält man die durchschnittliche Siegeswahrscheinlichkeit der Wahlkreisführenden. Sie beantwortet die Frage, von selcher Sicherheit das Modell insgesamt selbst ausgeht.

Für Berlin liegt die durchschnittliche Siegeswahrscheinlichkeit der Wahlkreisführenden bei 76,9 Prozent.

Bildet die Simulation die Unsicherheit realistisch ab, wäre diese Zahl zugleich die erwartete Trefferquote. Für Berlin hieße das: rund 60 von 78 Wahlkreisen richtig projiziert, 18 falsch. Das ist deutlich weniger Gewissheit als in Mecklenburg-Vorpommern, das am selben Tag wählt (86,0 Prozent), und die Ursache ist die Zersplitterung: In 23 Wahlkreisen gewänne die führende Partei mehr als 90 Prozent der Läufe (CDU 13, Linke 8, AfD 2). In 14 Wahlkreisen sind es dagegen weniger als 60 Prozent, und in vier gewinnt keine Partei auch nur die Hälfte der Läufe: Lichtenberg 2, Treptow-Köpenick 3, Marzahn-Hellersdorf 4 und Charlottenburg-Wilmersdorf 1.

Wie breit sich diese Unsicherheit verteilt, zeigt die Standardabweichung von 16,3 Prozentpunkten (Mecklenburg-Vorpommern: 14,4). Entscheidend ist weniger ihre Höhe als ihre Form: Innerhalb einer Standardabweichung um den Mittelwert, also zwischen 60,6 und 93,1 Prozent, liegen nur 45 der 78 Wahlkreise. 17 liegen darüber und sind praktisch entschieden, 16 darunter. In Mecklenburg-Vorpommern steckt die gesamte Unsicherheit in einer Handvoll knapper Rennen, während der Rest des Landes feststeht. In Berlin zieht sie sich durch die ganze Stadt, und genau das drückt die erwartete Trefferquote.

Ob die Kennzahl hält, was sie verspricht, haben wir an den drei Landtagswahlen dieses Jahres überprüft, für die bereits ein Faktencheck vorliegt. Grundlage ist jeweils die letzte Simulation vor der Wahl:

Wahl Datenstand Ø Siegeswahrscheinlichkeit Daraus erwartet Tatsächlich korrekt
Baden-Württemberg 05.03.2026 70,6% 49 von 70 54 von 70 (77,1%)
Rheinland-Pfalz 15.03.2026 77,6% 40 von 52 37 von 52 (71,2%)
Sachsen-Anhalt 04.09.2026 95,9% 39 von 41 38 von 41 (92,7%)
Zusammen 129 von 163 129 von 163
Berlin 18.09.2026 76,9% 60 von 78 ?
Mecklenburg-Vorpommern 18.09.2026 86,0% 31 von 36 ?

Über alle drei Wahlen zusammen hätte die Kennzahl 129 korrekt projizierte Wahlkreise erwarten lassen. Tatsächlich waren es auch zusammen genau 129 von 163. Im Einzelfall lag die Trefferquote bis zu 6,5 Prozentpunkte darüber (Baden-Württemberg) oder darunter (Rheinland-Pfalz). Überträgt man diese Spanne auf Berlin, wären 55 bis 65 richtig projizierte Wahlkreise ein möglicher Korridor. Berlin läge damit in der Größenordnung von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wo es ebenfalls viele enge Rennen gab.

Zur Einordnung: Die Kennzahl gab es vor diesen drei Wahlen noch nicht. Wir haben sie nachträglich aus den unveränderten Simulationsdaten der jeweils letzten Projektion berechnet. Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind die ersten Wahlen, bei denen wir sie vorab veröffentlichen. Drei Wahlen sind zudem eine kleine Stichprobe. Und die Kennzahl enthält nur die Unsicherheit, die das Modell kennt: Schwankungen der Umfragewerte und regionale Abweichungen. Taktisches Wählen oder einen gemeinsamen Fehler aller Institute bildet sie nicht ab.


Methodik in Kürze

Datengrundlage: die amtlichen Ergebnisse der Abgeordnetenhauswahl 2023 (Wiederholungswahl), fortgeschrieben mit dem poll.graphics-Wahltrend zum 18. September 2026. Der Wahltrend fasst alle öffentlich verfügbaren Umfragen zur Abgeordnetenhauswahl zu einem Durchschnitt zusammen, gewichtet nach Erhebungszeitraum und Stichprobengröße. Er ist damit keine eigene Erhebung, sondern eine Verdichtung der publizierten Institutsdaten.

Nowcast: Für jeden der 78 Wahlkreise werden Erststimmenanteile je Partei projiziert. Die Erststimme steht im Mittelpunkt, weil sie über die Direktmandate entscheidet; die Sitzverteilung folgt aus den Zweitstimmen plus den gewonnenen Wahlkreisen.

Monte-Carlo-Simulation: 10.000 Durchläufe mit zufälligen, größenabhängigen Schwankungen der Parteiwerte auf Wahlkreisebene, unter Berücksichtigung von Stichprobenfehlern, regionalen Abweichungen und historischen Differenzen zwischen Erst- und Zweitstimme. Gezählt wird, wie oft jede Partei den jeweiligen Wahlkreis gewinnt.

Sitzzuteilung: 130 Grundmandate (78 Direkt-, 52 Listenmandate), 5-Prozent-Hürde oder ein gewonnener Wahlkreis, Hare-Niemeyer-Verfahren, Bezirkslisten, Überhangmandate werden erhalten und ausgeglichen.


Was diese Projektion nicht kann

Keine lokalen Faktoren. Das Modell bildet weder Kandidateneffekte noch lokale Themen oder Wahlkampfintensität ab. In Wahlkreisen mit prominenten Direktkandidierenden können die realen Ergebnisse deutlich abweichen.

Kein taktisches Wählen. Das Modell schreibt die Ergebnisse von 2023 mit dem Landestrend fort. Es unterstellt damit, dass die Erststimme so vergeben wird, wie es der Trend nahelegt, und nicht danach, welche Kandidatur vor Ort die besten Chancen gegen die führende Partei hätte. In Sachsen-Anhalt war genau das die Ursache aller drei Fehlprojektionen. In Berlin liegen in 26 Wahlkreisen die beiden Erstplatzierten weniger als fünf Prozentpunkte auseinander; dort kann schon eine kleine Verschiebung das Ergebnis drehen.

Kleine Parteien bleiben außen vor. Die Berliner Umfragen weisen Parteien wie Volt oder die Tierschutzpartei nicht einzeln aus. Sie stecken in den Sonstigen (zusammen mit der FDP 9,0%) und fließen nicht gesondert in die Wahlkreisprojektion ein.

Umfragewerte sind Momentaufnahmen. Der poll.graphics-Wahltrend vom 18. September beschreibt den Stand von zwei Tagen vor der Wahl. Bis Sonntag könnte sich die Stimmung noch verschieben, und Umfragen haben ihrerseits Fehlerspannen, die das Modell nur näherungsweise abbildet: In Sachsen-Anhalt lag der Wahltrend bei der CDU um 5,2 Prozentpunkte zu hoch. Linke, CDU, AfD und Grüne liegen in Berlin innerhalb von knapp sechs Punkten; ein Fehler dieser Größe würde nicht nur Wahlkreise, sondern auch die Reihenfolge der Parteien verändern.

Keine Wahlkreisumfragen. Es handelt sich um eine Fortschreibung von Landestrends auf historische Wahlkreismuster, nicht um Erhebungen vor Ort.

Die vollständigen Wahlkreisdaten
Die Detailwerte aller 78 Wahlkreise, also die projizierten Erststimmenanteile je Partei und die Gewinnwahrscheinlichkeiten aus 10.000 Simulationsläufen, stehen Abonnentinnen und Abonnenten von „Berlin Standard“ zur Verfügung. Dort sind sie bis zum Wahltag täglich aktualisiert abrufbar, Wahlkreis für Wahlkreis, samt den nach der Projektion gewählten Direkt- und Listenkandidierenden und der Sitzverteilung im AGH sowie den 12 BVVen.

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Ausblick

Am Wahlabend zeigt poll.graphics die Auszählung der Ergebnisse aller 78 Wahlkreise live.

In den Tagen danach folgt der Faktencheck: Wie viele Wahlkreise haben wir korrekt projiziert, lag die Trefferquote im erwarteten Korridor von 55 bis 65, wie groß war die durchschnittliche Abweichung je Partei, und wo lagen die größten Überraschungen?

Interaktive Karten für alle 78 Berliner Wahlkreise
Nowcast, Simulation, Direktkandidierende und Sitzverteilung, täglich aktualisiert und für jeden Wahlkreis einzeln abrufbar:

→ Zu den Karten

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